22. März 2019

Virtuelle und dedizierte Server als Webhosting mieten

Wenn es um den Betrieb von größeren oder komplexeren Webprojekten geht, dann reicht ein einfaches Webspace Paket in der Regel nicht aus. Um den höheren Anforderungen an Performance und Konfigurationsfreiheit entsprechen zu können, wird in diesem Bereich des Webhostings auf virtuelle oder dedizierte Server zurückgegriffen. Bei professionellen Webhosting Anbietern wie vautron.de findet man beide Varianten im Sortiment. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen den beiden Webhosting Arten und für welche Zwecke sind sie geeignet?

Virtuelle oder dedizierte Server?

Dedizierte Server

Die Bezeichnung dedizierter Server bezieht sich darauf, dass der Server speziell für eine bestimmte Aufgabe vorgesehen ist. In Fachkreisen spricht man hier von „dedicated to a customer“, also einem bestimmten Kunden zugeordnet oder „dedicated to a service“, also für einen bestimmten Service eingesetzt. Bei einem dedizierten Server handelt es sich daher um einen physikalisch eigenständigen Server in einem Rechenzentrum, der exklusiv genutzt werden kann. Mietet man sich einen dedizierten Server, dann steht dieser ohne Einschränkungen mit sämtlichen Systemressourcen wie Hardwareleistung und Bandbreite für die eigenen Vorhaben zur Verfügung. Da man vollen Zugriff auf sämtliche Systeme und Einstellungen des Servers hat, lässt sich dieser ganz den individuellen Anforderungen nach einrichten und konfigurieren.

Virtuelle Server

Die Bezeichnung virtueller Server bezieht sich darauf, dass der Server nicht physikalisch, sondern lediglich virtuell in einem Rechenzentrum vorhanden ist. Auf einem einzelnen dedizierten Server können mehrere virtuelle Server eingerichtet werden. Mietet man sich einen virtuellen Server, dann bekommt man zwar die volle Verfügungsgewalt und Konfigurationsfreiheit über das virtuelle System, muss sich aber Systemressourcen wie Hardwareleistung und Bandbreite mit anderen Kunden, die ebenfalls virtuelle Server auf der selben Maschine verwenden, teilen. Zudem ist der Zugriff auf Systeme und Einstellungen des Servers auf den virtuellen Bereich begrenzt, auf das Hauptsystem des physikalischen Servers hat man hier keinerlei Einfluss.

Virtueller oder dedizierter Server – was ist besser?

Interessenten, die vor der Wahl zwischen einem virtuellen oder dedizierten Server stehen, sollten die Entscheidung individuell von ihrem geplanten Vorhaben abhängig machen. Beide Varianten bieten im Vergleich zu klassischen Webspace Paketen deutlich mehr Performance und eine höhere Konfigurationsfreiheit, sodass sie sich beide für das Webhosting professioneller Onlineprojekte eignen.

Virtuelle Server können aufgrund der Ressourcenteilung zwischen mehreren Kunden zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten werden, als es bei dedizierten Servern der möglich ist. Sie richten sich daher in erster Linie an Kunden, die lediglich ein straffes Budget zur Verfügung haben und trotzdem möglichst umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten sowie eine hohe Performance für Ihre Webprojekte benötigen. Auf einem virtuellen Server lassen sich ohne Probleme stark frequentierte Webseiten, Onlineshops oder auch professionelle Webdienste betreiben.

Dedizierte Server richten sich hingegen an Kunden, denen ausreichend Budget zur Verfügung steht und bei denen die Performance und Konfigurationsfreiheit für das geplante Webprojekt die oberste Priorität hat. Da dedizierte Server exklusiv von einem einzelnen Kunden genutzt werden, bieten sie auch bei den Themen Sicherheit und Stabilität einen Vorteil. Sie kommen daher vor allem für besonders umfangreiche oder komplexe Vorhaben zum Einsatz, wie beispielsweise der Betrieb einer IT-Infrastruktur eines Unternehmens oder für extrem stark frequentierte Webseiten und Webdienste.

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