17. Dezember 2017

Server für Unternehmen

Serverschrank

© Pascal Ballottin / pixelio.de

Die technischen Herausforderungen rund um den eigenen Server werden immer komplexer und für viele auch unüberschaubar. Das liegt unter anderem an den modernen IT-Entwicklungen im Bereich der Cloud, der immer umfangreicheren Bestimmungen zum Datenschutz und an den zunehmenden, sich immer schneller ändernden, notwendigen Sicherheitsbestimmungen. Das ist heute von den einzelnen Unternehmen, die sich in erster Linie auf ihr angestammtes Geschäft konzentrieren möchten, nicht mehr alles gleichzeitig zu leisten. Die Lösung des Problems liegt in einem individuellen „Server-Service“, der die besondere Situation jedes einzelnen Unternehmens erfasst und einbettet in eine Dienstleistung, die die gesamten Daten einschließlich der speziellen Unternehmenssoftware in einem gesicherten, virtuellen Server mit beliebigem Standort bündeln kann.

Die heutige Rolle der Server

Früher wurde unter dem Server noch ein größerer, leistungsstarker Computer verstanden, der in einer Firma für die zentralisierte Verwaltung der E-Mails und Dateien verwendet wurde. Aber in den letzten Jahren konnten immer mehr solcher Dienste zu günstigen Konditionen ins Internet verlagert werden. Besonders beliebt sind hier die Cloud-Anwendungen, aber auch „Software as a Service“ (SaaS) und natürlich die gute, alte Firmen-Präsentation im Netz, die mit speziellen Java-Applikationen unterfüttert wird.

Die erforderliche Manpower für die Installation und Wartung der (virtuellen) Maschinen einschließlich der täglichen Back-ups zur Datensicherung und die Anpassungen der Hardware durch regelmäßige Aufrüstungen der Speicherkapazitäten übersteigen bei Weitem die Möglichkeiten eines hauseigenen Administrators, der früher normalerweise für die Funktionalität der Hardware und Software eines Betriebes zuständig war.

Was moderne Server heute bieten

Die Hardware befindet sich hier stets auf dem neuesten Stand einer zuverlässigen Technik. Das bedeutet auch maximale Zugriffsgeschwindigkeiten und fast grenzenlose Speicherkapazitäten. Durch (mehrfache) tägliche gesicherte Back-up-Routinen kann die Wahrscheinlichkeit eines schwerwiegenden Datenverlustes durch beispielsweise koordinierte Hackerangriffe ausgeschlossen werden. Durch die Bildung von Server-Clustern werden die Aspekte Datensicherheit, Datenvolumen und Rechengeschwindigkeit nochmals potenziert.

Die Cloud stellt dabei nicht nur einen praktischen, persönlichen Speicherplatz dar, auf den zu jeder Zeit und von jedem Ort der Welt aus zugegriffen werden kann, sondern die Leistungen werden hierbei auch bedarfsgerecht und fair auf das Bit genau abgerechnet. Datenschutz und Datensicherheit sind bei den Betreibern von Servern eindeutig gesetzlich geregelt und unabhängige Kommissionen prüfen regelmäßig die Einhaltung aller geltenden Vorschriften. Das ist zugleich ein legitimes und plakatives Aushängeschild zur Überzeugung der Kunden mit Blick auf ihr uneingeschränktes Vertrauen.

Server sind Gefahren ausgesetzt

Hacker betrachten es wohl als sportliche Herausforderung, auch gut gesicherte, große Server anzugreifen. Das kann im Ergebnis sehr sensible Infrastrukturen wie die Energie- oder Wasserversorgung großer Regionen betreffen. Nutzerdaten und das Nutzerverhalten im Netz werden heute als eine Art neue „Währung“ im Internet betrachtet. Das Darknet tritt hier gern als interessierter Käufer in Erscheinung. All dies spricht ebenfalls dafür, seinen Firmen-Server nicht auf eigene Faust mit seinen begrenzten Kenntnissen zu betreiben, sondern diese hoch sensible Angelegenheit lieber gleich den Server-Profis zu überlassen, bevor es zu spät ist.

Aufbau der Infrastruktur für ein eigenes Unternehmen

Große Unternehmen, aber auch Behörden, haben gute Gründe, ihre IT-Anwendungen nicht in beliebige Rechenzentren auszulagern, sondern sie bestehen auf eine Installation der eigenen Server im eigenen Haus. Wenn die Entscheidung so gefallen ist, dann muss die Einbindung der Server ins firmeninterne Netz, ob virtuell oder real, mit allen erdenklichen Sicherheitskriterien ausgestattet werden, eine doppelte Firewall nach außen ist nur ein kleiner Aspekt von vielen anderen. An dieser Stelle darf externe Expertise aus den entsprechenden Systemhäusern eingekauft werden, die sich nach allen Erfahrungen auch gut bezahlt macht, denn nicht jedes wichtige Detail kann von den internen IT-Mitarbeitern bis in die letzte Konsequenz bedacht werden.

Ohne eine sehr gute, professionelle Beratung, die auch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, geht es heute nicht mehr. Es geht immer wieder um die optimale Auswahl bei der Hardware, die Installation einer zugeschnittenen Software und vor allem um die nachhaltige Systemsicherheit. Langfristig sind vertraglich abgesicherte, professionelle Dienstleistungen der Schlüssel für eine sich ständig wandelnde IT-Infrastruktur, die den hohen Ansprüchen eines modernen Unternehmens genügt.

 

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